Neue Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Hallen-/Freibad Offener Brief der CDU-Fraktion an OB Schreiner
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Schreiner,
nach Ablehnung der A3-Trasse durch das Regierungspräsidium ergeben sich meines Erachtens neue Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Hallen-/Freibad, die eine Attraktivitätssteigerung sowohl des Bades als auch des Bürgerparks bewirken können.
Den Vorschlag des Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Jens Herbert aufgreifend stelle ich folgende Planungsvariante Hallenbad/Bürgerpark zur Diskussion: - Die Stegermattstraße von Osten (Schanzstraße) kommend biegt in Höhe der Moschee links ab und führt am Böschungsfuß Richtung Gleiskörper der Bahn und verläuft parallel der Bahn bis zur Badstraße
- Entlang dieser neu zu schaffenden Straße können Parkplätze einseitig oder beidseitig angelegt werden
- Die Baukörper des neu geplanten Kombibades werden im Vergleich zur jetzigen Lage weiter nach Süden zur neuen Straße/Gleiskörper verschoben, womit den Gebäuden eine Art Schallschutzfunktion für den offenen Liege- und Spielbereich zukommt
- Liegewiese, Spielflächen, Außenbecken liegen dann Richtung Bürgerpark, wovon der Bürgerpark im Raumeindruck profitiert und zudem die Attraktivität des Liege- und Spielbereiches eine deutliche Verbesserung erfährt (weg von der Bahn!)
- Die Anbindung des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt erfolgt wie bisher von der Badstraße (per Auto bis zum Abzweig in den Bürgerpark). Dieser dann kurze Teil der alten Stegermattstraße kann deutlich verschmälert werden im Sinne einer Spielstraße, da er nur noch Familienzentrum und Minigolfplatz anbindet. Zu Fuß und per Fahrrad bleibt selbstverständlich eine Anbindung des Bürgerparks von Osten (Schanzstraße) her.
Die CDU-Fraktion stellt folgenden Prüfauftrag: Die Verwaltung möge prüfen, ob ein Verlegen der Stegermattstraße im Sinne der obigen Ausführungen möglich ist, ob Grundstücksflächen am Fuße der Bahnböschung, die eventuell im Besitz der Bahn sind für diese Planungen bspw. für Parken zur Verfügung gestellt werden können. Wir sehen in diesem Vorschlag eine deutliche Verbesserung in der Badplanung, da unattraktive Flächen (Nähe Gleiskörper) für Straße und Parken verwendet werden, attraktive Flächen hin zum Bürgerpark die Qualität von Bürgerpark und Freibad steigern. Sicherlich gibt es, wenn die Straße erst mal Richtung Bahn verschoben ist, neben dem oben gemachten Vorschlag auch noch ganz andere Möglichkeiten die Gebäude, Frei- und Funktionsflächen des neuen Kombibades anzulegen. Dies zu entwickeln und hier Vorschläge auszuarbeiten ist dann die Aufgabe des vorgesehenen Wettbewerbes zum Neubau Kombibad. Mit freundlichen Grüßen Dr. Albert Glatt
aktualisiert von Tobias Benz, 07.02.2011, 11:46 Uhr |