Die CDU-Gemeinderatsfraktion bittet die Stadtverwaltung zu prüfen, wie während der Bauzeit und
der damit verbundenen Schließung der Sparkassen-Tiefgarage (ab Sommer 2017) ein
temporärer Ersatz für die 330 Stellplätze geschaffen werden kann. 

Die Sparkassen-Tiefgarage ist aufgrund ihrer Erreichbarkeit wichtig für die Innenstadtbesucher
aus Oststadt und Rebland aber auch aus dem Umland. Zudem gibt es dort auch Stellplatzmieter.

Die alternativen Parkhäuser/Tiefgaragen sind aufgrund der Lage zum Teil aus diesen Bereichen
nur deutlich schlechter erreichbar (City-Parkhaus) bzw. sehr gut ausgelastet (Markplatz, Alt Offenburg)!

Es fehlen somit massiv Stellplätze während der Schließung der Sparkassen-Tiefgarage!

Daher halten wir es für sinnvoll, dass während der Bauzeit zumindest ein teilweiser Ersatz geschaffen wird.
Wir befürchten auch, dass die fehlenden 330 Stellplätze zu einem weiter erhöhten Parkdruck in der angrenzenden Oststadt führen werden.

Zusätzliche, temporäre Parkplätze können hier Abhilfe schaffen!

Daher fordern wir die Stadt auf zu prüfen, ob bsp. der Parkplatz des Finanzamtes, der ab
spätnachmittags und am Samstag zur Verfügung steht, während der Schließung erhalten bleibt.
Es sollte auch das Gespräch mit dem Finanzamt gesucht werden, ob dort eventuell für die
Bauzeit zusätzliche, öffentliche Parkplätze zu realisieren wären.

Auch könnte die Erhaltung der derzeitigen Parkplätze am Hallenbad bis zur Wiedereröffnung
als Tiefgarage des Rée-Carrés eine gewisse Entlastung schaffen.

Es gilt die Erreichbarkeit der Innenstadt hoch zu halten und bestmöglich zu gestalten.

 

 

CITY PARTNER

In meinem Verständnis treffen sich zwei „Gegner“ bzw. „gegnerische Parteien“ vor Gericht, um eine bestimmten Sache, in der sie unterschiedliche Auffassungen sind, gerichtlich klären zu lassen.

So geschehen, als sechs Kläger, mit Unterstützung der City-Partner, den Bebauungsplan - nördliche Innenstadt - und damit die Entwicklung zum Einkaufsquartier „Rée-Carré“ per Gericht kippen wollten.

In unserem Rechtsstaat ist das legitim!

Dass fünf der sechs „Antragsteller“ gar nicht antragsbefugt waren, hätte die Klage fast aus formalen Gründen zum Kippen gebracht.

Viel besser ist es jedoch, dass das nicht der Fall war und das Gericht in der Sache entscheiden konnte!

In allen vorgebrachten Punkten:
- Gesamtverkaufsfläche,
- Verkaufsflächenobergrenze für bestimmte Sortimente,
- verkehrliche Erschließung,
- Befangenheit der OB,
- Anzahl der Stellplätze,

konnte das Gericht keine rechtlichen Bedenken erkennen.

Somit kann es also losgehen! In der Pflicht steht jetzt der Investor, zum einen qualitativ hochwertige Pläne vorzulegen und zum anderen die versprochenen Ankermieter zu benennen. Und dann möglichst zügig beginnen...

Ich hoffe, dass eventuelle Gräben schnell zugeschüttet werden können und aus „Gegnern“ wieder Partner für unsere Stadt werden, eben CITY PARTNER!

Ihr Dr. Albert Glatt

http://www.ree-carre.de/

Stellungnahme der CDU-Gemeinderatsfraktion zu Plänen des Kreises bzgl. Klinikum-Erweiterung und Neubau Gewerbeschule / Technisches Gymnasium

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Schreiner,

die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die Pläne des Ortenaukreises hinsichtlich der Erweiterungen und Investitionen an Klinikum am Ebertplatz und Gewerbeschule/Technisches Gymnasium.

Wir fordern aber die Stadt Offenburg auf, darauf zu dringen, dass gerade bei diesen Bauvorhaben auch die Belange der Anwohner im Umfeld mit in die Pläne einbezogen werden.

In der angrenzenden Oststadt, insbesondere entlang der Moltkestraße und im Bereich rund um Erzbergerstraße, Am Rittweg, Brünnlesweg, An der Tagmess und Hindenburgstraße herrscht schon heute trotz Klinikum-Parkhaus und Parkplatz der Gewerbeschule enormer Parkdruck. Zudem ist die Zufahrt für den Parkplatz der Gewerbeschule für Radfahrer und Fußgänger gefährlich!

Die begrüßenswerte Entwicklung des Kronen-Areals wird zudem weiteren Parkdruck schaffen. Die CDU-Fraktion fordert daher, dass die Zahl der Stellplätze unter Berücksichtigung der Belange der Anwohner im Umfeld dieser Einrichtungen und Bauvorhaben bewertet wird. D.h. im Minimum muss die Zahl der in der Landesbauordnung vorgesehen Stellplätze (PKW und Fahrrad) errichtet werden. Darüber hinaus halten wir es für angemessen, dass der Ortenaukreis zusätzliche Parkplätze errichtet, um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein. Sowohl das Parkhaus am Klinikum als auch der Parkplatz der Gewerbeschule sind kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein und quasi dauervoll!

Wir lehnen eine Lösung mittels Anwohnerparkausweis als nicht zielführend ab.

Stattdessen ist der Landkreis gefordert, die Belange der Anwohner im Umfeld seiner beiden Einrichtungen angemessen zu berücksichtigen. Für die CDU heißt das, die Gewerbeschule muss weitere Parkplätze z.B. in Form einer Tiefgarage erhalten. Eine Nutzung dieser Garage am Abend und Wochenende durch Anwohner sollte dabei geprüft werden. Das Klinikum sollte sich ein Beispiel an der neuen Rena-Klinik in Straßburg nehmen, an der gemäß Presseartikel derzeit bereits 700 Parkplätze vorhanden sind, die bis 2018 auf 1200 Parkplätze erweitert werden sollen.

Abschließend fordern wir die Stadt auf, die verkehrlichen Auswirkungen durch die Erweiterungen und das Kronen-Areal zu untersuchen und dem Gemeinderat vorzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Albert Glatt

CDU-Fraktionsvorsitzender

Reisen bildet...
... und hilft, so manches Problem in Offenburg unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.
Zur Zeit im Pfingsturlaub in der Nähe von Nizza, Cote d´Azur bin ich jeden Tag mit dem Rennrad unterwegs und lerne das „französische Konzept“ Radweg bzw. Radschutzstreifen hautnah kennen.
Vorneweg: Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, sollte sicher sein, dass er eine aufmerksame Armada von Schutzengeln um sich herum weiß.
Es ist Gang und Gäbe, dass der Radfahrer auf einer 6-spurigen Straße landet, der „Radschutzstreifen“ im Nichts endet oder durch eine Werbetafel total blockiert wird und alle 50 Meter ein monströses Abflussgitter den Wunsch nach einem vollgefederten Mountainbike weckt...
Ein Rucksack voller Ersatzschläuche sollte man unbedingt mit sich führen, weil just in diesem Bereich sich alle Scherben wiederfinden, die sich so im Laufe der Jahre ansammeln.
Außerdem bin ich überzeugt, dass es im Französischen keinen Begriff für „Sicherheitsabstand“ gibt...
Ohne Frage, auch bei uns ist (noch) nicht alles perfekt, was die Radverkehrsführung angeht. Aber wir sind auf einem guten Weg.
Bei den Planungen im Rahmen unserer Radwegeachsen bleibt keine Einfahrt, keine Überquerung, keine Abbiegespur, (fast) kein Gullideckel unberücksichtigt...
Noch etwas habe ich gelernt: Ich kenne die Hupen aller französischen und vieler deutschen Fabrikate!

Wie Sie aus der Presse entnehmen konnten, ist die Kinzigbrücke in Griesheim marode und kann nicht mehr saniert werden. Sie kann zwar eine gewisse Zeit noch bis zu 3,5 t befahren werden, muss aber mittelfristig neu gebaut werden. Der Grund für den desolaten Zustand ist vermutlich durch den Autobahnausbau und durch die Verbreiterung des Kinzigbetts entstanden.

Sicher wird sich der Eine oder Andere Gedanken machen, ob eine so große Investition für eine „so wenig frequentierte Brücke“ sinnvoll ist. Dazu muss man sagen, dass die Brücke aus vielerlei Gründen wieder hergestellt werden muss. Die Bewirtschafter des Gottswaldes, die Landwirte, Rettungsfahrzeuge, die Fahrzeuge des Klärwerks und des Regierungspräsidiums, die zwischen Griesheim und Hesselhurst einen großen Bauhof betreiben, benötigen alle diesen Übergang über die Kinzig. Ohne diese Brücke würde der ganze Verkehr über Weier und Bühl fahren müssen. Dazu sind die Feldwege nicht ausgelegt und man weiß ja, Bühl ist jetzt schon am Limit, mit über 11.000 Autos pro Tag. Der Gottswald ist Naherholungsgebiet für die Griesheimer Bürger und ist ohne Brücke nicht mehr erreichbar. Es ist für mich und für meine Fraktion überhaupt keine Frage, dass die Brücke wieder hergestellt werden muss.

Presse: http://www.bo.de/lokales/offenburg/marode-bruecke-neubau-wuerde-25-millionen-euro-kosten

 

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